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Harald Bolten, ist nicht nur Taucher und Unterwasserfotograf, sondern auch ein Liebhaber von Schiffswracks. Er hat schon fast 60 verschiedene Wracks
selbst betaucht. Im Laufe der Zeit hat er eine große Anzahl an Informationen über untergegangene Schiffe gesammelt, die dann im Laufe der Zeit in eine Datenbank eingegeben wurden.
Diese Datenbank umfasst nun mehr als 35.000 Einträge über Schiffswracks (und auch einige versunkene Flugzeugwracks) aus aller Welt. Und es werden laufend mehr. Zur
Zeit warten noch die Daten von 3000 - 4000 weiteren Wracks auf die Eingabe in die Datenbank.
Hier einige Kommentare von Harald Bolten zu seinem Hobby: "Im Laufe der
Zeit stösst man auch auf einige kuriose Wracks: so gibt es zum Beispiel in den USA einen betauchbaren B-52 Bomber sowie einige als künstliche Riffe versenkte Panzer. Wenn man
sieht, wie eng an manchen Küstenteilen die Wracks liegen, dann läßt sich vermuten, daß in den letzten 200-300 Jahren alleine über hunderttausend Schiffe untergegangen sind. Bei
der Verarbeitung der Wrackinformationen lernt man eine ganze Menge über die Geschichte und die Geographie; das macht die Wracksuche sehr interessant. Leider sind die Informationen
über Wracks in den heimischen Gewässern Nord- und Ostsee sehr spärlich. Da werden wohl auch viele Wrackpositionen aus Konkurenzgründen von Wracktauchveranstaltern und Tauchclubs
geheimgehalten."
Aus der folgenden Karte lassen sich die Positionen von zirka 20% der in der Datenbank befindlichen Wracks ersehen:
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