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Bei engagierten UW-Fotografen, die den Zeichen der Zeit folgend digital belichteten Dateien den Vorzug geben, hat Nikon mit der Coolpix 5000 ein richtungsweisendes
Werkzeug in die Hand gegeben. Verständlich, dass sich darauf hin nahezu alle renommierten Gehäusebauer mit dieser Kamera auseinander setzten. SUBAL hat das CP5 -
Gehäuse als Flaggschiff im Reigen der Coolpix 5000 Gehäuse installiert.
Nicht gekleckert, wirklich geklotzt hat man bei SUBAL im österreichischen Steyr,
bei der Konzeption des CP5 Gehäuses, das unverkennbar die konstruktive Handschrift von Arnold Stepanek erkennen lässt. Aus dem Vollen gefräst, denn Form und
Bedienungselemente der Coolpix 5000 lassen einen Aluguss nicht sinnvoll erscheinen, strahlt das grau pulverbeschichtete Gehäuse deutlich Solidität aus. Da das Auge
mitisst, hat man bei der Formgebung nicht nur rein funktionelle Aspekte berücksichtigt sondern auch Designelemente einfließen lassen. Setzt man statt des Standard
– Planports den Weitwinkelport ein, der sogar das Fisheye zu verwenden zulässt, verschwindet das Gehäuse fast gänzlich hinter dem mächtigen Domeglas. Derart
bestückt wird jedem analogen UW – Fotografen klar, dass die Coolpix 5000 im SUBAL – Housing eine neue Dimension der Bildaufzeichnung ohne wenn und aber
darstellt.
Äußerlich
Typisch SUBAL, die rechte Hand steckt in einer verstellbaren Handschlaufe, die Linke in einem geformten Aluguss –
Handgriff. Ein T-Nut – Anschluss nimmt den optionalen Blitzarm auf, zur Anbringung von Zubehör (Pilotlampe etc.) dient ein weiterer Montagestein an der
Gehäuseoberseite. Ein Blitzanschluss im Nikonosformat ist belegt, ein weiterer kann nachgerüstet werden. Setzen wir voraus, dass der Ehrgeiz der Konstrukteure
höherwertiger Gehäuse allgemein antrieb die Bedienung sämtlicher Kamerafunktionen der Coolpix 5000 auch unter Wasser zu ermöglichen, so hat SUBAL hier noch eins
daraufgesetzt und dürfte wohl das Gehäuse mit den meisten Durchführungen ausliefern. Wie dies? Arnold Stepanek bietet wahlweise die Möglichkeit den Suchermonitor mit
einem angewinkelten Einblick von 45° im seitenlichtabsorbierenden Tubus zu betrachten oder mit geradem Einblick für die Fotografen, die von Fall zu Fall die Belichtung
von Hochformaten bevorzugen. Somit weist der Rückdeckel zwei Monitorfenster auf und entsprechend auch drei Tasten mehr, die je nach verwendeter Monitorposition das
Menue und die Bildrückschau steuern. Ein leidiges Problem stellen Reflexe und auf das Monitorfenster einfallendes Licht dar. Hier verzweifeln viele
Digitalfotografen, da unter solchen Umständen die Motivbeurteilung erschwert oder gar unmöglich ist. Arnold Stepanek stellt deshalb das Monitorfenster senkrecht vor
den angewinkelten Kameramonitor. Im Zusammenspiel mit dem großzügig dimensionierten Streulichttubus soll so ein ungestörter Einblick gewährleistet sein. Stolze 22
beschriftete Tasten und Rädchen erinnern fast an das Cockpit eines Kleinflugzeugs, ergänzt durch Monitor- und LC-Display Anzeigen. Für den Gelegenheitsfotografen viel
zu viel, für den Profi auch nicht in allen Einzelheiten notwendig, aber beruhigend. Und hat man mal das Pech durch ein langweiliges Tauchgebiet zu dümpeln, kann man
sich ja die Zeit bis 40 bar durch drücken der Tasten in unterschiedlichsten Reihenfolgen vertreiben und abwarten, was die Kamera dann mit Hilfe neuer kreativer
Voreinstellungen für Bilder auf den Chip zaubert – oder man schaut sich in Ruhe die bis dato belichteten Motive an. Wenn hier also von der
Bedienungsmöglichkeit aller Funktionen gesprochen wird, dann ist dem nichts hinzuzufügen. In einem Sichtfensterchen kann man zudem die durch
Leuchtdioden markierte Blitz- und Autofokusbereitschaft kontrollieren und die auf dem LC-Display angezeigten Kameraparameter. Am Gehäuseboden sind zwei Gewinde
vorbereitet um eine Zubehörschiene montieren zu können, lieferbar aus dem SUBAL – Programm. Vier Gummiplättchen bieten bei Verwendung des Planports beim
Abstellen des Gehäuses eine Rutschsicherung, hat man den Domeport angeflanscht, so ruht die Einheit im vorderen Bereich auf dem Port, da dessen Durchmesser größer ist
als die Gesamthöhe das Gehäuses. Die Ports werden mit einem Bajonettanschluss am Gehäuse angebracht, der keine besondere Sicherung (Arretierung) hat. Der Endpunkt des
Bajonettes ist mechanisch definiert. Zur Übertragung der Messblitzwerte hat man bei SUBAL im Weitwinkelport einen Lichtleiter integriert. Gewöhnungsbedürftig ist
der Schlüssel zum Inneren des CP5. Natürlich erkennt man an der linken Rückseite einen Kunststoffhebel, der zum Verschluss gehört, doch ist dieser arretiert und
kann ohne Entsicherung nicht bewegt werden. Das Geheimnis steckt in einer gefederten Sperre, die erst mit Duck auf die Achse des Verschlusshebels überwunden wird. Erst
gedrückt, dann gedreht, in dieser Reihenfolge verschafft man sich Zutritt zum schwarz lackierten Wohnzimmer der Coolpix 5000. Allerdings muss man den Trick des „Sesam
öffne dich“ erst einmal üben und zartemanzipierte Fotografinnen dürften wenigstens dann hilfesuchend nach dem starken Geschlecht schielen. Danke SUBAL, auf
diesem Weg ganz unverfänglich neue Kontakte knüpfen zu können..
>>> weiter.
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