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schlecht in die Ferne), wird der Mediziner vielleicht plus 1,5 Dioptrien an beiden Augen feststellen.
Oder, was auch vorkommen kann, ein Auge besitzt Minusdioptrien, das andere Plusdioptrien. Nicht ganz ideal ist, wenn jemand sowohl in die Nähe als auch in die Ferne schlecht
sieht. Doch auch solchen Pechvögeln kann geholfen werden. Die Mehrheit der Schlechtsehenden hat Probleme, in direkter Nähe scharf zu sehen. Also Kameradaten, Tauchcomputer
oder Taucheruhr sicher abzulesen. Eingeschränktes Nahsehen kann sich in bestimmten Situationen sogar als gefährlich erweisen. Wenn jemand beispielsweise auf dem Computer die Daten
von Tiefe, Dekozeit und Luftanzeige nurmehr schätzen oder ahnen kann, wird es höchste Zeit, diesen Zustand zu beenden. Geld hin, Geld her, dann muss eine Tauchmaske mit auf den
jeweiligen Sehzustand korrigierten optischen Gläsern her.
Das Pingel-System:
Korrigierte Tauchmasken kann man heutzutage von etlichen Maskenherstellern direkt beziehen, aber auch viele Optikermeister schleifen optisch oder kleben
entsprechende Gläser ein. Schon vor mehr als 30 Jahren, als die damaligen Wassersportler von solcher Errungenschaften allenfalls zu träumen wagten, entwickelte der
leidenschaftliche Taucher Eberhard Pingel ein Verfahren, wie optische Gläser dauerhaft, bruchsicher, salzwasserfest und ohne störende Klebeverfärbung in Tauchmasken befestigt
werden können. Pingel schleift auf Wunsch natürlich auch die Maskengläser selbst ein, zieht aber das Klebeverfahren aus verschiedenen Gründen vor. Da die gehärteten Scheiben der
Tauchmaske durch Einschleifen in der Stabilität heruntergesetzt werden, steigt die Bruchgefahr. Eingeklebte optische Gläser können letztendlich auch die immer beliebter werdenden
Kontaktlinsen zumindest beim Tauchen ersetzen. Wer mit Kontaktlinsen taucht, läuft immer Gefahr, dass sich beim Ausblasen der Maske auch die teuren Linsen auf und davon machen,
wenn man dabei vergisst, die Augen zu schließen, zumindest zusammenzukneifen. Eberhard Pingel und sein Team, Tochter und Sohn sind ebenfalls in der Firma tätig, korrigieren die
Maskengläser sowohl in die Ferne, in die Nähe als auch bifokal. Die optischen Richtlinien zur Beseitigung von Weit- und Kurzsichtigkeit sowie Astigmatismus werden ebenso
eingehalten wie korrekter Augenabstand, Zentrierung, Durchblickspunkt, Gesichtsfeldausnutzung und die Vermeidung von störenden Beeinträchtigungen und Nebenwirkungen beim
Durchblick. Egal, ob Sie Eistauchen oder in den heißen Tropen schnorcheln, das Pingel - System hält allen Witterungsbedingungen stand. Daraus resultiert die unbegrenzte Garantie
bis zum mechanischen und chemischen Ableben der Tauchmaske aus Alterungsgründen. Der Fertigungsbereich für Fehlsichtigkeiten erstreckt sich bei korrigierten Maskengläsern von -15
Dioptrien bis +7 Dioptrien bzw. cyl. +/- 6 Dioptrien. Höhere Glaswerte auf Anfrage.
Masken-Typen:
Haben Sie eine Lieblingsmaske? Kein Problem. Zu Pingel einschicken und Sie erhalten diese mit den entsprechenden Korrekturlinsen zurück. Da sich Pingel -
Optik auf keine speziellen Maskentypen festgelegt hat, können Sie auch Maskenwünsche äußern.. Wer sich vorher vom Augenarzt eine Rezept hat geben lassen, kann von diesem eine
Kopie einschicken.Diverse Maskenwünsche kommen immer von UW - Fotografen und deren Begleiterinnen. Fotografen bzw. Fotografinnen sollten sich, um Streulicht zu vermeiden, für eine
Tauchmaske mit schwarzem Silikonkörper entscheiden, Models mit Sehschwächen können durchaus die optischen Gläser auch in die großen Panoramamasken einkleben lassen. beim
Fotografieren sind die Korrekturgläser weniger zu sehen als man glaubt. Auf Bildern stören sie so gut wie nicht. Letztendlich geht auch bei der Modelfotografie die Sicherheit
immer vor.Eingeklebte Pingel - Gläser werden weder durch die menschliche Spucke noch durch irgendwelche Klarsichttropfen beeinträchtigt. Sie halten bombenfest, auch wenn man das
Maskenglas innen sauber reibt. Unschätzbarer Vorteil des Pingel - Systems ist nicht nur das einwandfreie Ablesen diverser Daten auf Monitor, Display und Übertragungsskalen,
sondern die Tatsache, dass man mit beiden Augen gleichzeitig seine Informationen lesen kann. Das ist nicht selbstverständlich, denn häufig muss man bei eingeklebten optischen
Gläsern mit einem Auge lesen, wenn diese nicht korrekt auf den Maskenscheiben angebracht sind.
Gewöhnungssache:
Wer erstmals mit eingeklebten optischen Gläsern taucht und fotografiert, wird anfangs von der Trennlinie der beiden Glassorten irritiert. Man muss sich
daran gewöhnen, im Nahbereich die untere Hälfte der Maske zu verwenden, beim Blick in die Ferne aber obendurchzuschauen. Die Kameradaten im Okular kann man nur mit dem für die
Ferne geeigneten Glas der Maske betrachten. Das liegt an der optischen Distanz des Kamerasuchers, der im Regelfall auf eine visuelle Entfernung von 1-1,5 m firmenseitig
eingestellt ist. Für die Betrachtung der im Kamerasucher eingeblendeten Daten sind die eingeklebten Nahlinsen deshalb nicht geeignet. Dafür umso besser beim Suchen kleiner Motive
im Riff, dem Beurteilen winziger Objekte sowie dem irrtumsfreien Einstellen und Betrachten von Piktogrammen und Daten auf dem Kameramonitor. Gewöhnen Sie sich bei Tauchmasken mit
eingeklebten optischen Gläsern an, den Teil der Sehhilfe immer besonders gut mit Spucke oder einem Antibeschlagmittel einzureiben, weil sich das Anlaufen der Maske an den
Leselinsen eher einstellt als am Maskenglas selbst. Damit würde man natürlich ein Eigentor schießen, denn schließlich kauft man sich eine Tauchmaske mit eingeklebten Nahlinsen,
damit man wichtige Details besser sieht. Informationen:
Pingel-Optik , Oststrasse 95, D-40210 Düsseldorf; Tel. 0211-133327; Fax 0211-134897 Home: www.pingel-optik.de/tauchmasken eMail: oststrasse@pingel-optik.de
Weiterer seit Jahrzehnten in der Anpassung von korrigierten Tauchmasken erfahrener Betrieb:
Aqua Optik Stehle in München Web: www.optik-stehle.de
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