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Edel ist der Auftritt und ungewöhnlich umfangreich das mitgelieferte Zubehör, so beeindruckt die Taucheruhr Diver Master Interessenten
und Käufer. Bestechend ist auch ihr Preis, der deutlich unter dem bleibt, was man erwarten dürfte. UnterWasserWelt sah sich die Uhr mit kleiner Tauchcomputerfunktion
näher an.
Uhren mit Tiefenmesser, Aufstiegswarnung, Temperaturanzeige, Hintergrundbeleuchtung und Logbuch sind voll im Trend. Die größten Unterschiede gibt
es beim Preis und in der Gestaltung der Anzeigen. Bei der Diver Master entschied man sich für ein LC-Display ohne Zeiger, was allerdings den klassischen
Zeiteinstellring der Uhr seiner typischen Funktion enthebt. Aus Stahl und schwarzem Kunststoff ist das Gehäuse gefertigt. Man traut dem User auch grundsätzlich zu
die Batterie selbst zu wechseln, weshalb ein passender Uhrmacherschraubendreher, ein Ersatz – O-Ring und ein Fläschchen mit Spezialöl mitgeliefert wird. Trotzdem
verweist die Anleitung den Batteriewechsel beim Fachmann durchführen zu lassen um sicher zu gehen, dass alles dicht ist. Das Kunststoff – Armband kann
verlängert werden, das entsprechende Band liegt bei und ein weiteres Werkzeug, das den Wechsel das Armbands grundsätzlich erleichtert. Vier Drucktasten lassen die
Diver Master bedienen, damit werden die Hintergrundbeleuchtung aktiviert, im Anzeige und Funktionsmodus gewechselt und die Einstellung von Uhrzeit, Datum und
Tauchgangparameter vorgenommen. Für den täglichen Betrieb zeigt das LC-Display, dessen Kontrast individuell eingestellt werden kann, Uhrzeit Datum und auf Wunsch
auch die Temperatur an. Drei unterschiedliche Alarme können gesetzt werden, eine Stoppuhr mit Zeit oder Rundenmessung erweitert die Funktionen über Wasser. Ab 1,5
Meter Wassertiefe wechselt die Diver Master automatisch in den Tauchmodus, zeigt die aktuelle Tiefe, die maximale Tiefe, die Temperatur und die verstrichene Tauchzeit
an. Man kann sogar einstellen, ob man im Meer oder in Süßwasser taucht, dann werden die Tauchtiefen exakt angezeigt und dieses Feature ist nicht unbedingt
selbstverständlich bei Angeboten des Wettbewerbs. Die Tauchgangdaten sind erfreulich gut abzulesen, da man sich auf die notwendigen Anzeigen beschränkt und so das
Display nicht überfrachtet. Kleine grafische Symbole warnen vor zu raschem Ab- bzw. Aufstieg. Da man während eines Tauchgangs die Drucktasten der Uhr nicht
betätigen soll, hat man sich zur Aktivierung der Hintergrundbeleuchtung etwas einfallen lassen, mit gezielter Drehung des Handgelenks kann unter Wasser die Beleuchtung
zugeschaltet werden, wenn diese Funktion im Menue aktiviert worden war. Bis zu 10 Tauchgänge dokumentiert das Logbuch mit Tauchzeit, größter Tiefe, Datum und
Uhrzeit des Tauchgangbeginns. Design und Dimension der Uhr machen sie absolut alltagstauglich und man trägt einen richtigen „Hingucker“ am
Handgelenk.
Praxis
Mit der Armbandverlängerung kann die Diver Master auch über einem Trockentauchanzug getragen werden.
Dank der Aktivierung mittels Wasserkontakt und Drucksensor muss vor dem Abtauchen kein Gedanke an dieses kleine Multitalent verwendet werden. Ab 1,5 Meter Tiefe wird
die Uhr zum Computer mit Tiefenmessfunktion und Thermometer. Die Anzeigen sind klar und deutlich ablesbar, auch lesebrillenpflichtige Taucher kommen ohne
Korrekturlinse gut zurecht, da das Display nicht überladen ist. Mit entsprechender, deutlicher Armdrehung wird die Hintergrundbeleuchtung aktiviert und ermöglicht das
Ablesen der Daten auch in der Dämmerung oder beim Nachttauchgang ohne die Uhr anleuchten zu müssen.
Fazit
Für € 159,- (uvb. 2010)
bietet OCARIS einen echten Knüller als Uhr und Tauchgangbegleiter. In Ergänzung des Equipments ist die Diver Master ein ideales Zweitgerät, das im Notfall fehlende
oder ausgefallene Anzeigen eines Computers ersetzt. Beim Schnorcheln, Apnoetauchen oder Easy Diving mit Dekotabelle in der Hinterhand ist die Diver Master auch in
ihrem Element. Lobenswert ist die Präsentation in Kunstlederschatulle mit Werkzeugen, Armbandverlängerung und Ersatzteilen für den Batteriewechsel.
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