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Mit einem weiteren Beitrag aus einem Randbereich des Tauchsports möchte Horst Wiendl unter den Lesern von UnterWasserWelt die Hobby-Numismatiker ansprechen.
Erfreuen
Sie sich an den mit hoher Präzision und nach teilweise geheimen Fertigungsverfahren hergestellten Farbmünzen aus aller Welt. Wir wünschen einen regen Erfahrungs- und
Gedankenaustausch und vielleicht findet der eine oder andere über UnterWasserWelt eine langesuchte Münze.
Geld, der Inbegriff für Reichtum und Wohlstand, hat eine lange
Entstehungsgeschichte, die in manchen entlegenen Gebieten auf unserer Erde auf eine lange Tradition zurückblickt und noch heute in ihrem Usprung verharrt. Sachlich betrachtet ist
Geld lediglich ein Mittel, mit dem ein Gut erworben oder eine Leistung bezahlt wird.
Geld enstand aus dem Bedürnis heraus, einen Wertmaßstab zu entwickeln, der es
gestattete, eine Menge mit einer anderen zu vergleichen und in Abhängigkeit ihres anerkannten Grundwertes miteinander zu vergleichen. Mit zunehmender Spezialisierung auf
Herstellungsverfahren und Arbeitsaufteilung wuchs der Tauschhandel und die Abschätzung zwischen Wert und Gegenwert wurde immer schwieriger. Zur Vereinfachung des Tauschhandels
wurden einzelne Gegenstände schließlich als Wertobjekte definiert und als sogenannte “Vermittlungsgüter“ festgelegt. Nach allgemeiner Akzeptanz dieser Wertobjekte, wie
Tierzähne, Felle, Steinbeile, Muscheln, Töpfe, Sago, Datteln und Fische, wurden diese von den Tauschpartnern als Naturalgeld genutzt. Als Einheiten dieses frühen
“Geldes“ galten vornehmlich die Stückzahl oder das Gewicht.
Muschelschalen und Schneckengehäuse wurden vor allem in Südasien und dem pazifischen Raum die
bevorzugte Währung. Manche Naturvölker kannten bis zum vorigen Jahrhundert außer Gold und Schmucksteinen nur das Muschelgeld. Auf Schnüre gezogene Schneckengehäuse und Muscheln
stellten längenabhängig einen gewissen Wert dar, gegen den Waren eingetauscht werden konnte. Muschelgeld aus Kaurischnecken hatte dabei den weitesten Verbreitungsgrad, der es bis
nach Indien, China und Japan führte.
Ring- und Zahngold war besonders in Melanesien verbreitet. Hundeeckzähne galten in Neuguinea als Zahlungsmittel für den Frauenkauf.
Steingeld, in der Mitte durchbohrte Steinscheiben, war in Yap ein schwergewichtiges
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