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Algorithmen und das Ansprechverhalten der CCDs neu definiert. Darüber hinaus ist ein kraftvollerer Motor für die AF-Steuerung ins Kameragehäuse
eingebaut, der gleichzeitig für eine bessere Beschleunigung und Verzögerung des Objektiv-Autofokusantriebs sorgt. All diese Verbesserungen haben dazu geführt, daß die Dynax 7 das
derzeit schnellste Autofokus-System bietet. Auch die multidimensionale Prädiktionssteuerung konnte deutlich verbessert werden. Abrupte Objektbewegungen in der Geschwindigkeit als
auch in der Bewegungsrichtung werden von der Dynax 7 zuverlässig erkannt. Sogar eine u-förmige Bewegung auf die Kamera zu und wieder von ihr weg erfasst der Autofokus schnell und
zuverlässig. Die Fokussiergeschwindigkeit ist, verglichen mit der Dynax 800si, nicht nur gravierend verbessert, sondern sogar verdoppelt worden. In Zahlen ausgedrückt bedeutet
das, dass es nun bis zu einem Objektabstand von 8 m möglich ist, mit einem 300mm-Objektiv ein Objekt zuverlässig scharf zu stellen, welches sich mit 50 km/h auf die Kamera zu
bewegt.
Vielseitige Schärfesteuerung
AF/MF-Umschalter
Im Gegensatz zu einem AF/MF-Umschalter wird bei der Dynax 7 eine Taste verwendet,
die es erlaubt, durch Drücken bzw. Loslassen zwischen AF und MF hin und her zu schalten. Möglich wurde diese Funktion durch eine elektrische Kupplung, die durch eine Taste auf der
Kamerarückseite den Autofokus auskuppelt – eine perfekte Platzierung für den Fotografen, die ein schnelles Eingreifen erlaubt, ohne die Kamera vom Auge zu nehmen.
DMF-Funktion (Direct Manual Focus)
Diese Funktion erlaubt einen direkten Eingriff in die automatische Scharfeinstellung mit den meisten Minolta AF-Objektiven. Möglich
wird diese Funktion durch eine eingebaute Kupplung in der Autofokus-Steuerung.
Der Fotograf kann die Scharfeinstellung so jederzeit seinen Vorstellungen anpassen, ohne auf
MF-Funktion schalten zu müssen.
Übersichtliche Bedienerführung
Verwendung von Einstellrädern
Wie bereits bei der Dynax 9 werden auch bei der
Dynax 7 die praxisgerechten Einstellräder für die wichtigsten Funktionen verwendet. Die logische Anordnung der Einstellräder und Schalter erlaubt dem Fotografen den direkten und
schnellen Zugriff.
Navigationsdisplay
Perfekte Übersichtlichkeit
Das Navigationsdisplay, ein LC-Display mit Punkt-Matrixdarstellung,
unterstützt den Fotografen bei der Kamerabedienung. Die Dynax 7 ist die erste KB-Spiegelreflexkamera überhaupt, die solch ein Display verwendet. Durch die Platzierung auf der
Kamerarückwand wurde die Verwendung eines derartig großen Displays von 38,5 x 24,5 mm möglich. Darüber hinaus kann der Fotograf die Kamerahaltung beibehalten, während er einen
kurzen Blick auf das Informationsdisplay wirft. Selbst bei Fernauslösung vom Stativ sind alle Kameraeinstellungen auf der Rückwand gut ablesbar.
Klare und verständliche Darstellung
Das Navigationsdisplay bietet drei unterschiedliche Darstellungsformen. Ob ausführliche Anzeigen der aktuellen Kameraeinstellungen,
der visuellen Bedienerführung oder die Anzeige der Bilddaten, das Navigationsdisplay läßt sich je nach Anforderung jederzeit umschalten.
Anzeigen der Kameragrundeinstellungen
Alle Grundeinstellungen der Kamera können bei dieser Darstellung auf einen Blick erfaßt werden. Die Darstellung des Displays wird
automatisch der Kamerahaltung für Hoch- und Querformat angepasst. Es gibt zwei Arten der Darstellung: als detailgenaues Grafik-Display und als LCD-Großsymbol Display. Es werden
alle aktuellen Kameraeinstellungen gezeigt. Mit den Custom-Funktionen kann zwischen einfacher oder detailgenauer Darstellung gewählt werden.
Visuelle Bedienerführung in zwei Darstellungsformen
Diese Anzeigen unterstützen den Fotografen bei der Wahl der Kamerafunktionen mit der Anzeige in 5 wählbaren Sprachen
(Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch und Japanisch). Sobald der Fotograf ein Einstellrad bedient bzw. eine Kameraeinstellung ändert, wird dessen Funktion angezeigt.
Anzeige der Bilddaten
Mit diesem Display können spezielle Informationen zur Aufnahme angezeigt werden. Im einzelnen sind dies:
Helligkeitsverteilung,
fototechnische Daten, Schärfentiefe, Belichtungsrückschau, Belichtungsindikator, Schärfentiefe-Vorschau und der Datenspeicher
Weitere Daten zur Kompaktheit und Leistung der Dynax 7
Großer Leistungsumfang im kleinsten Gehäuse ihrer Klasse
Die Dynax 7 bietet eine bisher unerreichte Ausstattungsvielfalt. So finden sich Ausstattungsmerkmale
wie eine Verschlusszeit von 1/8000 s oder eine Filmtransportgeschwindigkeit von bis zu 4 Bildern pro Sekunde in einem bisher unerreicht kompakten Gehäuse. Zusammen mit dem neuen
AF-Zoomobjektiv 3,5-4,5/24-105mm (D) ergibt sich eine ultrakompakte Kombination.
Übersichtlicher Sucher
Trotz des kompakten Gehäuses bietet die Dynax 7 einen
Sucher mit der ausgezeichneten Vergrößerung von 0,8. Zusammen mit dem Dioptrienausgleich und den sehr hellen Einstellscheiben ergibt sich ein äußerst helles und brillantes
Sucherbild.
ADI-Blitzsteuerung (Advanced Distance Integration)
Die aus der Dynax 9 bekannte 4 Segment-TTL-Blitzbelichtungsmessung bildet die Grundlage für die
präzise autofokusgekoppelte Blitzbelichtung der Dynax 7. Die in den neuen AF-Objektiven enthaltenen Entfernungs-Encoder ermöglichen die noch ausgewogenere ADI-Blitzsteuerung
Die beiden neuen Blitzgeräte 5600HS (D) und 3600HS (D)unterstützen durch eine Vorblitzmessung auf Basis der 14-Segment-Wabenfelder-Mehrzonenmessung die ausgewogene
Blitzbelichtung.
Drahtlose Blitzfernsteuerung mit High-Speed-Synchronisation
Wird die Dynax 7 mit einem der neuen Programm-Blitzgeräte 5600HS (D) oder 3600HS
(D) kombiniert, ist es durch eine neuartige Lichtfrequenzsteuerung möglich, Verschlusszeiten bis zu 1/8000 s auch bei der drahtlosen TTL-Blitzfernsteuerung einzusetzen. Dies ist
besonders bei Tageslicht unter Verwendung lichtstarker Objektive von unschätzbarem Vorteil.
Weitere wichtige Ausstattungsmerkmale
Belichtungskorrektur
Besonders Dia-Fotografen werden es zu schätzen wissen, dass die Dynax 7 die Belichtungskorrektur nicht nur in 1/2 Stufen, sondern auch in 1/3 Stufen erlaubt.
Programmshift auch bei manueller Belichtungseinstellung
Dieses Ausstattungsmerkmal erlaubt es, die Verschlusszeit/Blendenkombination auch bei manueller
Belichtungsfunktion (M) parallel zu verschieben, ohne den Belichtungswert (EV) zu verändern.
Speicherung der fototechnischen Daten
Die Dynax 7 bietet die
Möglichkeit, die fototechnischen Daten für jede Aufnahme zu speichern. Die maximale Kapazität liegt bei 7 Filmen mit je 36 Aufnahmen. Zu jeder Aufnahme können maximal 11 Posten
gespeichert werden, wie beispielsweise Blendenwert, Verschlusszeit, Belichtungs-/Blitzbelichtungswert und die kleinste Blende des Objektivs, während die Filmempfindlichkeit und
eine Identifizierungsnummer auf dem jeweiligen Filmlasche einbelichtet werden.
Bildstandsgenauer Filmtransport (Mid Reload)
Diese Funktion ermöglicht es,
einen teilbelichteten Film erneut in die Kamera einzulegen und bildstandsgenau vorzuspulen. Hierdurch ist es möglich, mit verschiedenen Filmen unterschiedlicher
Filmempfindlichkeit o.ä. parallel zu arbeiten. Auch bei Mehrfachbelichtungen kann diese Funktion sehr praxisgerecht eingesetzt werden.
Filmkammerverriegelung
Die Filmkammerverriegelung macht es unmöglich die Kamerarückwand zu öffnen, bevor der Film komplett zurückgespult wurde. Damit wird ein versehentliches Öffnen der Rückwand
unterbunden. Die Dynax 7 ist die erste Kleinbild Spiegelreflexkamera, die diese praktische Funktion besitzt.
Custom-Funktionen
Mit der Dynax 7 können
bestimmte Kamerafunktionen nach den persönlichen Wünschen umprogrammiert werden. Am Ende dieser Produktinformation finden Sie eine Auflistung dieser insgesamt 35 Custom-Funktionen.
Eye-Start
Dank Eye-Start beginnen alle wichtigen Systeme der Dynax 7 zu arbeiten, sobald die Kamera ans Auge genommen wird. Verantwortlich dafür sind
Sensoren am Griff und am Suchereinblick der Kamera.
STF-Funktion (Smooth Trans Focus)
Mit dieser Funktion ist es möglich, einen fotografischen Effekt, ähnlich
dem Minolta-Objektiv STF 2,8 (T 4,5)/135mm, zu erzielen. Unscharfe Details im Vorder- und Hintergrund des Bildes werden harmonischer dargestellt.
Um diesen Effekt zu
erzielen, schaltet die Kamera automatisch auf Mehrfachbelichtung mit 7 Aufnahmen um und schließt die Blende automatisch bei jeder Aufnahme etwas mehr.
System-Zubehör
Neue AF-Objektive
Minolta hat vier neue Objektive entwickelt, das AF 3,5-4,5/24-105mm (D), das AF APO 4,5-5,6/100-300mm (D), das AF Macro 2,8/100mm (D) und das
AF 1,4/85mm G (D). Der automatische Kupplungsmechanismus in den Objektiven ist dafür verantwortlich, dass der breite Scharfeinstellring während des Autofokusbetriebes nicht
mitdreht. Durch den in den neuen Objektiven eingebauten Entfernungs-Encoder wird die ADI-Blitzsteuerung mit der Dynax 7 ermöglicht. Das AF-Zoom 3,5-4,5/24-105mm (D) setzt neue
Maßstäbe im Bereich der Standard-Zoomobjektive und bietet neben dem 4,3fachen Brennweitenbereich exzellente Abbildungseigenschaften. Das AF APO-Zoom 4,5-5,6/100-300mm (D) ist ein
äußerst kompaktes 3fach Zoomobjektiv und bietet dank der apochromatischen Korrektur hervorragende optische Eigenschaften. Das AF Macro 2,8/100mm (D) ist optimal für Nah- und
Makroaufnahmen, während das 1,4/85mm G (D) mit seiner hohen Lichtstärke das ideale Porträt-Objektiv ist.
Neue kompakte Programm-Blitzgeräte
Die beiden
Programm-Blitzgeräte 5600HS (D) und 3600HS (D) sind Hochleistungsblitzgeräte mit reichhaltiger Ausstattung und einer Leitzahl von 56 bzw. 36 (ISO 100 in Metern). Neben der
drahtlosen Blitzfernsteuerung mit High-Speed-Synchronisation und der ADI-Blitzsteuerung bietet das Programm-Blitzgerät 5600HS (D) zusätzlich die Möglichkeit, den Blitzkopf für die
Makrofotografie nach unten abzusenken.
Data Saver DS-100
Mit diesem Gerät ist es möglich, die technischen Daten auf einer SmartMedia-Karte zu speichern. Es
können die Daten von insgesamt 400 Filmen mit je 36 Aufnahmen auf einer 4 MB-Speicherkarte abgelegt werden. Die Daten können jederzeit auf dem Navigationsdisplay der Dynax 7 oder
einem PC abgerufen werden. Der Data-Saver wird an das Kamerabajonett angeschlossen. Die Datenübertragung erfolgt über die Objektivkontakte am Kamerabajonett.
Funktionshandgriff VC-
Der VC-7 ist ein Batterie-/Bedienungshandgriff, der den Einsatz der Kamera auch für Hochformataufnahmen optimiert. Es können verschiedene
Energiequellen verwendet werden (Lithium und Alkali-Mangan Batterien sowie NC- und NiMH-Akkus). Der Anwender kann durch Umschalten am VC-7 zwischen der Energiequelle in der Kamera
und im Funktionshandgriff wählen. Eine große Anzahl von Bedienungselementen der Kamera wiederholt sich auf dem Funktionshandgriff, so daß die Bedienung bei Hochformataufnahmen
sehr erleichtert wird.
Einstellscheibe 7
Mit der Einstellscheibe 7 werden fünf verschiedene Typen von Einstellscheiben angeboten: Typ G (wird mit der Dynax 7
ausgeliefert), Typ S (Mikrowaben mit einem Linienkreuz), Typ L (Mikrowaben mit Gitternetz), Typ M (wie Typ G) und Typ ML (wie Typ L). Die Typen G, S und L beinhalten Sphärische
Mikrowaben, während die Typen M und ML sogenannte Super Sphärische Mikrowaben für eine noch deutlichere Schärfetrennung bei hoch lichtstarken Objektiven bieten.
Minolta Dynax 7
Technische Daten
Typ: Kleinbild-Spiegelreflexkamera mit eingebautem Blitzgerät, automatischer Scharfeinstellung (AF) und Belichtungsautomatik (AE)
Filmtyp: Kleinbildfilm 35 mm
Objektivbajonett: Minolta A-Bajonett für alle Minolta AF-Objektive
Aktivierung beim Blick in den Sucher: AF und AE werden automatisch
durch Kombination der Sensoren am Suchereinblick und Handgriff aktiviert. Abschaltung möglich.
Automatische Scharfeinstellung: Minolta TTL-Phasendetektor-Autofokus-System
mit neun CCD-Bildsensoren, davon ein zentraler Dual-Kreuzsensor (CDC912); aktiviert durch Blick in den Sucher oder, wenn das Eye-Start-System abgeschaltet ist, durch Andrücken des
Auslösers, der 8-Wege-Schaltwippe für die Wahl des AF-Sensors, der AF/MF-Taste (nur im MF-Modus) oder der AF-Taste. Allrichtungs-Prädiktions-Autofokus für sich bewegende Objekte.
AF-Messfeld: großes AF-Messfeld. Jeder AF-Einzelsensor wählbar.
Scharfeinstellfunktion: Statischer Autofokus (S), Nachführ-Autofokus (C), automatische
Wahl der Scharfeinstellfunktion (A), manuelle Scharfeinstellfunktion (MF) und AF/MF-Taste
DMF-Funktion (verfügbar über Custom-Funktion): erlaubt die manuelle
Fokussierung, ohne auf MF umschalten zu müssen.
AF-Empfindlichkeitsbereich: EV -1 bis 18 bei ISO 100
AF-Beleuchtungsgerät: Sendet bei schwachem
Licht/geringem Kontrast automatisch Messblitze aus, die auf zentralen Dual-Kreuzsensor zentriert sind.
Arbeitsbereich: 0,7 bis 7,0 m (nach Minolta Prüfstandard mit Objektiv 1,4/50 mm).
Manuelle Scharfeinstellung: Durch Beobachten der Fokussiersignale im Sucher und/oder
visuell auf Mikrowaben-Einstellscheibe.
Belichtungsmessung: Dauerlicht: TTL-Belichtungsmessung; Silizium-Fotodiode mit 14 Segment-Wabenmuster (SPC), mittenbetonte
Integralmessung, Spotmessung.
Blitzlicht: ADI, TTL-Blitzbelichtungsmessung mit 4 Segmenten (SPC), TTL-Blitzbelichtungsmessung mittenbetont integral (verfügbar über
Custom-Funktion).
Automatische Aktivierung beim Blick in den Sucher oder, wenn das Eye-Start-System abgeschaltet ist, durch Andrücken des Auslösers, der AEL-Taste,
der 8-Wege-Schaltwippe für die Wahl des AF-Sensors, der AF/MF-Taste oder der AF-Taste.
Messbereich bei 14-Segment-Wabenfelder-Mehrzonenmessung: EV 0 bis 20,
Mittenbetonte Integralmessung: EV 0 bis 20;
Spotmessung: EV 3 bis 20 (nach Minolta Prüfstandard mit Objektiv 1,4/50 mm)
Belichtungsfunktionen: Programm-Automatik (P): Blende und Verschlusszeit werden automatisch in Abhängigkeit zu Objektivdaten und Motivcharakteristik eingestellt. Kreativer
Programmshift PA und PS möglich.
Zeitautomatik mit Blendenvorwahl (A): Alle verfügbaren Blenden sind in halben oder 1/3 Stufen vorwählbar; Kamera steuert automatisch
Verschlusszeiten zwischen 1/8000 s und 30 s.
Blendenautomatik mit Verschlusszeitenvorwahl (S): Alle verfügbaren Verschlusszeiten von 1/8000 s bis 30 s sind in halben
oder 1/3 Stufen vorwählbar; Kamera steuert automatisch die zugehörigen Blenden.
Manuelle Belichtungseinstellung (M): Alle Zeit-Blenden-Kombinationen sind in halben
oder 1/3 Stufen einstellbar.
Anzeige der richtigen Belichtung und Über-/Unterbelichtung im Sucher und Navigationsdisplay. Einstellung BULB für Langzeitbelichtungen.
Vollautomatik ¥P¥: Blende und Verschlusszeit werden automatisch in Abhängigkeit zu Objektivdaten und Motivcharakteristik eingestellt. Alle weiteren Einstellungen
sind gesperrt.
Memory-Funktion 1 – 3: Speicherung individueller Kameraeinstellungen in drei Speicherplätzen.
Manuelle Belichtungskorrektur: Bis +/-3 EV in 1/2 Belichtungsstufen
Bis +/-2 EV in 1/3 Belichtungsstufen
(Bis +/-3 EV in 1/3 Belichtungsstufen über Custom-Funktion verfügbar)
Blitzbelichtungs-Korrektur: +/-2 EV in 1/2 Belichtungsstufen
Belichtungsspeicherung: Automatisch mit erfolgter Schärfespeicherung oder durch Drücken der AEL-Taste
Verschluss: Elektronisch gesteuerter, vertikal ablaufender Schlitzverschluss.
Verschlusszeiten: 1/8000 s bis 30 s plus BULB (max. ca. 7 Stunden mit frischen
Batterien nach Minolta Prüfstandard; Uhr verfügbar)
Blitzsynchronzeit: 1/200 s oder länger, automatische Umschaltung auf HSS-Funktion [nur mit Blitzgerät 5400HS,
5600HS (D) und 3600HS (D)].
Eingebautes Blitzgerät: Leitzahl 12 (in Meter und ISO 100); Ausleuchtung bis 24 mm Objektiv-Brennweite;
Blitzfolgezeit ca. 2,0 s, mit Vorblitz oder drahtloser Blitzfernsteuerung ca. 3,5 s nach Minolta Prüfstandard
Steuerung: Manuelles Aufklappen zum
Aufhellblitzen, Einklappen zur Blitzabschaltung. Im Vollautomatik-Betrieb blitzt das aufgeklappte Blitzgerät nur bei Bedarf.
Funktionen: Aufhellblitz, Vorblitz,
Blitzabschaltung, drahtlose Blitzfernsteuerung mit externen Programm-Blitzgeräten (Beleuchtungsverhältnis 2:1 wählbar), Blitzen auf den 2. Verschlussvorhang möglich.
Filmempfindlichkeits-Einstellung: Automatikbereich: von ISO 25 bis ISO 5000 (in 1/3 EV-Stufen);
Manuell-Bereich: ISO 6 bis 6400 in 1/3 EV-Stufen; empfohlener
Bereich bei Blitzbetrieb: ISO 25 bis ISO 1000. Bei nicht DX-codierten Filmen wird die vorherige Einstellung beibehalten.
Filmtransport: Automatisch durch eingebauten
Motor, Filmeinfädelung und Vorlauf zum ersten Bildfeld automatisch, motorische Rückspulung mit automatischem oder manuellem Start.
Rückspulzeit (24er Filme):
Schnelle Rückspulung ca. 5,5 s; Langsame Rückspulung (leise) ca. 12 s (programmierbar);
Rückspulzeit (36er Filme): Schnelle Rückspulung ca. 7 s; Langsame
Rückspulung (leise) ca. 15,5 s (programmierbar); alle Angaben gemäß Minolta-Prüfstandard.
Automatisches Vorspulen auf vorgewähltes Bildfeld, z.B. bei teilbelichteten Filmen (Custom-Funktion).
Filmkammerverriegelung.
Filmtransportfunktionen: Einzelbild, 2 Bilder/s, 3,7 Bilder/s mit kont. Autofokus (C) oder max. 4 Bilder/s mit MF. Belichtungsreihenfunktion mit Einzelbild oder
Dauerlauf: 3, 5 oder 7 Aufnahmen in 1/3, 1/2, 3/4 oder 1/1 Belichtungsstufen; Mehrfachbelichtungen mit 2 oder mehr Aufnahmen möglich; Selbstauslöser mit 2 s oder 10 s Verzögerung.
Funktion der Spiegelvorauslösung über die 2 s Selbstauslöserfunktion.
Sucher: Fest eingebauter Pentaprismensucher; Sucherbildinhalt: 92% x 94% des Filmbilds;
Vergrößerung: 0,8x (mit 50 mm-Objektiv auf unendlich); Einstellscheibe: Sphärische Mikrowaben (Standard), weitere über den Minolta-Service austauschbare Einstellscheiben
mit Gravur erhältlich;
Dioptrienausgleich: Grundjustierung auf -1 dpt; eingebauter Dioptrienausgleich von -2,5 bis +0,5 dpt; “High eye-point” mit
22,5 mm Abstand vom Schutzglas des Okulars, 18,5 mm vom Okularrahmen.
Speicherung der fototechnischen Daten: Blende, kleinste Blende des Objektivs, Verschlusszeit,
Brennweite, Blitz-/Belichtungskorrekturwert, Blitz-/Belichtungsreihen-Stufung, Blitzstatus ein/aus, Belichtungsfunktion, Messart, Datum/Uhrzeit. Es können die Daten jeder Aufnahme
von bis zu 7 Filmen mit max. 36 Aufnahmen gespeichert werden. In jeden Film kann eine Identifikationsnummer und der ISO-Wert in die Filmlasche einbelichtet werden.
Sonstiges: Fernsteuerungsanschluss, 35 Custom-Funktionen, Abblendtaste für Schärfentiefevorschau, Spiegelvorauslösung, Beleuchtung des Navigationsdisplays ein-/ausschaltbar,
Blitzsynchronbuchse mit Schraubanschluss für beide Polaritäten.
Tonsignal: Während des Selbstauslöserlaufes oder zur Bestätigung der Schärfe. Das Tonsignal kann
ein-/ausgeschaltet werden.
Energiequelle: 2 Lithium-Batterien 3 Volt (Typ CR123A/DL123A). Automatische Batterieprüfung beim Einschalten der Kamera (Batteriezustand wird
durch vierstufiges Signal im Navigationsdisplay angezeigt).
Abmessungen (BxHxT): 143,5 x 97,5 x 65,5 mm
Gewicht: 575 g (ohne Objektiv und ohne Batterien)
Die technischen Daten entsprechen dem aktuellen Stand zum Zeitpunkt der Drucklegung. Änderungen vorbehalten.
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