|
Eigentlich gehört in jede Tauchausrüstung wenigstens eine kleine Handleuchte, die bei vielen Gelegenheiten zum Einsatz kommen kann. Bei
normalen Tagtauchgängen bringt sie Farben zurück in die auf kurze Distanz angestrahlten Objekte, sie dient als Signalmittel über und unter Wasser oder steht als
Reservelicht bei Nachttauchgängen bereit. Erstaunlich viel Licht für wenig Geld liefert die Ikelite PCm – Lampe, die praktisch unzerstörbar ist.
Leuchtend gelb und so klein,, dass sie fast in der Hand eines Taucher verschwindet, so beschreibt man die PCm von Ikelite wohl am besten. Eine Handschlaufe aus
Kunststoff sichert die Kleine beim Einsatz oder mit einem (zusätzlichen) Karabinertool am Jacket. Auf das Gehäuse der Leuchte gibt der Hersteller eine lebenslange
Garantie, was angesichts der langjährigen Erfahrungen, die man mit dem hier verwendeten Kunststoff hat, berechtigt erscheint. In Position des Zeigefingers, hält
man die Lampe in der Hand, ist der einfache, durchgeführte Schalter integriert, der in den An/Ausstellungen rastet und einen gewissen Einschaltschutz bietet. Die
Stromversorgung übernehmen 4 Mignonzellen, aus denen das kleine Spezialbirnchen von Ikelite, unterstützt von einem Spotreflektor, einen überraschend hellen Lichtkegel
zaubert. Über die Daten des Birnchens lässt Ikelite den Anwender im Unklaren, man findet lediglich einen Hinweis auf den Betrieb mit „4 Zellen“, wie uns gesagt
wurde, hat die Lichtquelle 7,2 W Leistungsaufnahme. Doch angesichts der einfachen Konstruktion sind solche Details sicher zweitrangig. Bei Betrieb außerhalb des
Wassers empfiehlt der Hersteller dies auf maximal 10 Minuten zu begrenzen, da sonst die im Lampenkopf entstehende Wärme problematisch werden könnte. Das Einsetzen
der Batterien ist einfach. Man entriegelt eine Sicherungsraste an der Lampenoberseite und zieht danach einen schwarzen, profilierten Ring nach oben, der die beiden
Bauteile zusammenhält. Damit wird der Lampenkopf vom Batteriefach getrennt. Hier zeigt sich auch der einzige vom Anwender zu beachtende O-Ring, der in einer Nut am
Kupplungselement des Lampenkopfs eingebettet ist. Der Wechsel des Birnchens ist einfacher, als es auf dem ersten Blick scheint. Ohne Werkzeuge kann man den Sitz des
Leuchtmittels abheben, das von einer Feder im Reflektor gehalten wird. Nachdem man die Feder bei Seite gelegt, entnimmt man das Birnchen und setzt das Ersatzteil ein.
Einsatz
Wer die PCm einsetzt, der wird staunen, wie wirkungsvoll die Kleine die Objekte beleuchtet. Das hätte man von dem gelben Zwerg kaum
erwartet. An der Ausrüstung so unscheinbar wie die Signalpfeife macht sie sich stark, wird sie aktiviert. Gut zu halten und auch mit Handschuhen problemlos zu bedienen
taugt sie für alle Einsatzgebiete.
Fazit
Wer auf den Euro schauen muss und doch nicht im Dunklen stehen will, der findet in der Ikelite PCm einen
interessanten Begleiter, mit erstaunlicher Tagtauglichkeit. Als Reservelicht bei Nachttauchgängen bietet sie ein Stück Sicherheit mehr. Ein Tipp: Auch Schnorchler
haben an der PCm Spass - bei Exkursionen in der Dämmerung oder bei Blicken in Grotten oder unter Überhänge.
|