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Ein Fotograf der Extraklasse, der seit 40 Jahren mit immer wieder hervorragend gestalteten Bildern aus der Welt unter Wasser fasziniert ist Dietmar Reimer. Jahrgang 1945,
geboren in Danzig, im Sternzeichen Wassermann, 5 Tage nach Hans Hass, wie er sagt, am 28. Januar, stand für ihn seit seinem 6. Lebensjahr fest, sein Weg führt ins Wasser... Schuld
daran hatte der Altmeister des UW - Films, eben jener Hans Hass, dessen Film “Abenteuer im Roten Meer”, die Initialzündung für die Fotografen - und UW -
Fotografenlaufbahn war. Fotografie und Tauchen entwickelten sich parallel zu den Schwerpunkten im Leben von Dietmar Reimer. So gehört er zu den wenigen UW- Fotografen der Szene,
die auch den Fotografenberuf erlernt haben und auch heute noch in ihrem Beruf tätig sind. Mit 10 Jahren bekam er seine erste Taucherbrille, die aber
nicht all zu lange hielt, fast gleichzeitig belichtete er mit der einfachen Agfa - Klick - Kamera seiner Mutter den ersten Film, dessen Ergebnisse tadellos waren und heute noch
überzeugen. Mit 12 Jahren, 1957, besaß er die erste komplette ABC - Ausrüstung, mit der er die Ostsee unsicher machte. Nach und nach kamen neue Ausrüstungsteile hinzu, besonders
wichtig für den Apnoetaucher Dietmar Reimer war ein erster Tiefenmesser. Eine selbst gebaute UW - Kamera kam ab 1961 bei den atemlosen Abstiegen zum Einsatz. Mit 13 Jahren, 1964,
konnte endlich auch mit Gerät getaucht werden, unter anderem mit einem Dräger 138 Kreislaufgerät. Ab 1966 nannte er seine erste Rolleimarin sein Eigen, von denen er dann insgesamt
3 Exemplare besaß. Das Interesse an Farben und Formen, die Faszination des Tauchens, beides als wichtige, sich ergänzende Komponenten, bestimmt seine Arbeit. Fast
unüberschaubar groß ist sein Archiv, es gibt keine Thematik, zu der er nicht eine druckreife Auswahl an Bildern anbieten könnte.
Dennis, sein 9-jähriger Sohn, der von
seinem Vater die Liebe zum Tauchen geerbt hat, steht im Mittelpunkt von Dietmar Reimers Leben heute. Der Junge taucht “wie ein Alter” und ringt seinem Vater immer neue
Bewunderung ab. Noch im Jahr 2001 erscheint ein Buch zum Thema Kindertauchen von Dietmar Reimer, das endlich eine große Lücke schließen wird, da es kaum eine Publikation zu diesem
wichtigen Thema gibt. Dennis ist in diesem Buch auch als Bildautor zu finden, hatte er das Glück bei einem Aufenthalt am Roten Meer im April 2001 nicht nur seine ersten Delfine zu
treffen, er hielt die Begegnung auch mit seiner Motomarin MX 5 in tadellosen Bilder fest. Ganz der Vater...
Lassen wir Dietmar Reimer selbst zu Wort kommen: ”Das
Erste Honorar für ein UW - S/W - Bild zahlte mir eine Tageszeitung im Herbst 1966 (da war Dietmer Reimer 11 Jahre - Anm. d, Red.), stolze 10 Mark. Ich schluckte, als mir der
Briefträger den geradezu überwältigenden Betrag vor unserer Haustüre ausbezahlte. Das erste Honorar eines Tauchmagazins, des legendären “Neptun”, war im Verhältnis
noch schlechter: DM 15,- für eine ganze Zeitschriftenseite, Text, Foto- und Versandkosten.
Das Tauchen und vor allem die Unterwasser - Fotografie waren für mich immer
mehr, als bloßer Zeitvertreib. Sie haben den wesentlichen Verlauf meines Lebens bestimmt. Wesentliche Triebfeder war meine Vorliebe für schöne Bilder und gewiss nicht die Jagd
nach bloßer Anerkennung und glänzender Medaillen. Das “Sammeln” der ca. 160 Auszeichnungen empfand ich eher als eine Art unverkrampften Spiels, aber sicher nicht als
Mittel zur Bekämpfung irgendeiner Profilneurose. Als ich vor 40 Jahren mit der UW - Fotografie begann, war mein erstes Werkzeug die legendäre Robot 24 x 24 mm in einer Barakuda -
Gummibox. Hans Hass hatte ebenfalls seine ersten UW - Fotos mit einer Robot geschossen, das war wahrscheinlich entscheidend. Die mit diesem etwas unglücklichen Negativformat
hergestellten Fotos waren von der Abbildungsqualität her sehr bescheiden, so dass ich sehr bald über EXA und Exakta-Varex schließlich beim Rolls Royce der UW-Kameras, der
geschichtsträchtigen Rolleimarin anlangte. Später folgten dann Zenza Bronic, Hasselblad und Mamia 645. Aktuell überwiegt der Anteil der mit Kleinbild fotografierten Motive, das
Mittelformat kommt nur noch selten zum Einsatz. Dafür ist aber meine digitale Olympus E 10 im Hugygehäuse auf dem besten Weg zu einem ständigen Begleiter beim Tauchgang zu werden.
Getrennt habe ich mich von meiner Nikons V, manchmal kommt meine Nikonos III noch zum Zug. Heute würde ich als ambitionierter Fotograf in keine Amphibienkamera mehr investieren,
da die horrenden Wartungskosten sich nicht rechnen. In Gehäusen von Subal und Hugy setze ich die Nikon F4, F5, F90 und F 100 ein, dazu Blitzgeräte wie Sirius (Hugy), Hartenberger,
Sea & Sea Yellowsub 50 und 150 sowie Nikon-Systemblitze in Gehäusen von UK - Germany. Für mich ist es außergewöhnlich wichtig, immer wieder neue
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