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Sterbende Paradiese
El'Nino, Korallenbleiche und Umweltverschmutzungen setzen ihnen mächtig zu. Die von Menschen errichteten größten Bauwerke auf unserer
Erde, wie die Pyramiden von Gizeh oder die chinesische Mauer, sind im Vergleich zu ihnen zwar als hervorragende architektonische Leistungen einzuordnen, wirken aber
doch recht kümmerlich. Die Rede ist von den größten Bauwerken der Natur - den Korallenriffen.
Das Meer und seine Bewohner haben in den letzten Jahrzehnten eine
bemerkenswerte Elastizität gezeigt und immer wieder Kräfte freigemacht, die ihnen ein Überleben ermöglichten. Tankerkatastrophen hatten in der jüngsten Vergangenheit
fundamentale Zerstörungen der Natur zur Folge und nach nur einigen Jahren der Regeneration haben sich Pflanzen und Tiere ihre Heimat wieder zurückerobert.
Wir
Menschen müssen uns aber im Klaren sein, dass solche Prozesse nicht unendlich wiederholbar sind und die sehr engen Toleranzgrenzen der Regenierfähigkeit alleine über
Leben und Tod entscheiden. Doch hierzu müssen nicht nur die Korallenriffe sondern auch die Weltmeere gesund sein und hier verbirgt sich ein großes Problem.
Es
liegt alleine in unserer Hand, die unverantwortliche und auch brutale Zerstörung der Natur wenigstens abzumildern, denn die Forderung, diese zu beenden,
wäre reine Illusion.
Die hier gezeigten Briefmarkenbögen aus verschiedenen Ländern und auch Anlässen sollen den Menschen, die in ihrem Dasein wenig mit
dieser Problematik zu tun haben, eine visuelle Anregung geben, sich vielleicht in ihrer Einstellung zur Natur denjenigen anzuschließen, die sich den Schutz und
der Erhaltung der Weltmeere und ihrer Bewohner zur Aufgabe gemacht haben.
Wir müssen uns auch deutlich vor Augen halten - "Zuerst stirbt das Meer und
dann der Mensch!"
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