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Die Karibik – sonnenbeschienenes Traumziel mit weißen Sandstränden vor türkisblauen Lagunen. Wer möchte da nicht das vom Wetter
nicht gerade verwöhnte Europa hinter sich lassen?
Zwei die es getan haben – und zwar nicht nur für ein paar Ferienwochen – sind Walter
Frischbutter und Peter Lorenz. Der Bayer und der Berliner stehen für eine der alteingesessenen Tauchbasen auf der Dominikanischen Republik.
Im Jahr 1988
gründeten sich die “Treasure Divers” an der karibischen Südseite der Insel Hispaniola am Strand des Ferienortes Boca Chica. Dort, rund 30 Kilometer von der
Hauptstadt Santo Domingo, findet sich die größte Badebucht dieser Inselregion. Abgeschirmt von einem Riff spült das Meer mit ruhigem Plätschern bis an das 1999 neu
erbaute Gebäude der Basis. Ein paar Schritte weiter liegt der Bootssteg, und bereits hinter dem erwähnten Riff findet sich der erste Tauchspot. Der Korallengarten ist
nicht sonderlich tief, aber er eignet sich nicht nur für den Einführungstauchgang: Als ideales Nachttauchrevier erntet der fünf Bootsminuten entfernte Platz immer
wieder Lob. Großfische sind hier zwar eigentlich die absolute Ausnahme, aber man soll nie “nie” sagen. Schildkröten, große Stachelrochen und sogar eine
Delfinschule – alles schon da gewesen erzählt Walter, und zwar immer wenn auch Gäste dabei waren, also “kein Basisbesitzer-Latein”...
Der
Korallengarten ist auch für die Tauschüler das erste Freiwasserevier. Wenn überhaupt gibt es hier eine sanfte Dünung. Die Treasure Divers bilden aber nicht nur für
Anfänger nach PADI-Richtlinien aus, sondern offerieren Kurse bis zum Dive Master. Für brevetierte Taucher stehen die Boote zu allen Tauchpätzen der Südküste offen.
Neben den Riffen und Wracks im Meer gehören auch zwei SÜSSWASSERHÖHLEN dazu, von denen die Schönere auch für Höhlenneulinge gefahrlos betauchbar ist.
Leistungsstarke Kompressoren sorgen dafür dass zu jeder Tageszeit ausreichend viele der rund fünfzig 10 und 12 Literflaschen gefüllt sind. Neben zwei kleinen
Schnellbooten für ganz kleine Tauchgruppen bringt die Balle Nero bis zu zwanzig Taucher an die Tauchplätze.
Im Rücken der Tauchschule liegt das Hotel Don Juan.
Von Palmen eingerahmt wohnt es sich hier an einem der angenehmsten Plätze Boca Chicas. Aber selbst Gäste anderer Hotels auch außerhalb des Ortes müssen auf das Tauchen
mit den Treasure Divers nicht verzichten: Ein Abholservice bringt die auswärtigen Gäste an die Basis und später wieder zurück in ihr Hotel.
Auf diese Weise
werden übrigens auch weiter entfernte Tauchreviere angesteuert – die Inseln Saona und Catalina zum Beispiel. Am Südostzipfel Hispaniolas gelegen wurden die
vorgelagerten Inseln und die Gewässerzonen drumherum vor geraumer Zeit zum Naturschutzpark erklärt. Die Aussichten dort Großfische wie Riff- und Ammenhaie, aber auch
große Stachelrochen oder Zackenbarsche zu treffen sind daher überaus gut. Im Sand am Fuße des kleinen Drop-Offs auf 25 Metern zeigen sich hunderte Sandaale und
zwischen den Korallen findet der Makrofan Garnelen und Krabben.
Zu den attraktivsten Tauchspots der Treasure Divers sind aber zweifelsohne die WRACKS und die beiden HÖHLEN bei Boca Chica.
Daneben bietet die Insel
ein aufregend schönes Hinterland mit dem höchsten Berg der Karibik, dem über 3000 Meter hohen Pico Duarte sowie dem Naturschutzpark rund um den Lago Enriquillo. Diese
und andere Ausflüge, zum Beispiel in die wunderschön restaurierte Altstadt von Santo Domingo mit dem Haus von Kolumbus' Sohn Diego oder dem Marinearchäologischen
Museum, kann man in den Hotels buchen. Auch wenn Taucher sicher vorrangig die Unterwasserwelt als Ziel vor Augen haben...
Wer genaueres erfahren will: Die
Website der Treasure Divers findet sich unter
http://www.treasuredivers.de
eMail: treasuredivers@hotmail.com
Weitere Infos und Buchungen:
Tauchsport Greve, Berlin, Tel. 030 /
3233005 Fax - 3236275
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