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Der “Happy Diver´s Club” befindet sich auf dem Gelände des Hotel „Atalaya“, das zwischen Marbella und Estepona gelegen ist. Im Umkreis von 50 km
ist dies die einzige Tauchbasis an dieser Küste, die die Möglichkeit organisierter Tauchgänge anbietet.
Trinkt man mit Peter Deth, dem überaus freundlichen Basenbesitzer, vor seinem Center einen Cafe con Leche, fühlt man sich sofort sehr wohl.
Dieser Ort strahlt Karibikflair aus, denn im 30 m entfernten Wasser dümpeln kleine Jollen und im feinen Sand liegen Surfbretter. Auf der anderen Seite ist der riesige
Hotelpool und im grünen Zierrasen stehen reichlich Palmen. In der Ferne erkennt man den Felsen von Gibraltar.
Tauchgebiete:
Die
Unterwasserlandschaft hat großen Atlantikeinfluss, denn wir befinden uns an der Nahtstelle von Atlantik und Mittelmeer. Die Tauchspots sind per Auto oder Boot zwischen
5 und 30 Minuten von der Basis entfernt. Es gibt einige Wracks zu betauchen. Besonders beliebt bei den Gästen ist ein antikes Wrack in der Nähe. Bei einer ehemaligen
Eisenerz-Verladestation befinden sich zwei Türme, die im Wasser einer vielfältigen Fauna und Flora gute Lebensbedingungen bieten.
Auf einer Länge von 2 km
ziehen sich Tauchplätze am “Tubo” hin, die unterschiedliche Tauchtiefen aufweisen. In der Summe liegen die Tauchtiefen hier um 11 m. Nur am Tubo selbst
geht es über 25 m hinab. Die Tauchgebiete sind sehr leicht zu betauchen, allerdings können Strömungen auftreten, und bei Landtauchgängen muss man einige Minuten
schnorcheln. Die Sicht variiert zwischen 5 m und 30 m.
Flora und Fauna:
Auf dem Grund befinden sich atlantiktypisch große Flächen mit
Wachsrosenfeldern. Ausgedehnte Riffe, Sand und bewachsene Felsen wechseln sich ab. Besonders häufig kommen hier Sägebarsche und Meerjunker vor. Zweibindenbrassen gibt
es je nach Tauchplatz nur einzeln oder in großen Schwärmen. Bunte Schwämme sind hier rarer als an anderen Mittelmeerküsten. Dafür gibt es öfters seltenere Arten zu
sehen, wie Drückerfische, Mondfische, Kalmare, Katzenhaie, Thunfische oder gar Delfine. Schraubensabellen, Röhrenwürmer und Seesterne gehören hier auch zu den
Atlantikarten und sie kommen in den schönsten Variationen vor.
Basis:
Die Basis ist mit dem Equipment schwer erreichbar, weil man sein
"Gerödel" über das riesige Hotelgelände schleppen muss. Bei Landtauchgängen kann alles direkt in den gepflegten Bus vorm Hotel eingeladen werden. Von der
Basis aus sind es aber zum Tauchboot nur 30 m Fußweg.
Das Basisgebäude macht einen sehr gepflegten Eindruck. Angeschlossen ist ein kleiner, aber gut bestückter
Laden. Etwa 80% der Gäste des „Happy Diver´s Club“ sind Tauchschüler und dabei sind wiederum viele Kinder. Diese tauchen mit einer der zehn verfügbaren 5 l
– Flaschen, während für Erwachsene dreissig 12 l – Flaschen zur Verfügung stehen. Ein gut dimensionierter Kompressor deutscher Bauart sorgt für
ausreichenden Füllkapazität. Mit vollständigem Equipment können 23 Taucher ausgerüstet werden. Als Boot der Basis wird ein schneller Zodiac eingesetzt, der für bis zu
8 Personen zugelassen ist. An Bord befinden sich GPS und ein Mobiltelefon.
Personal:
Peter Deth ist der fachkundige und freundliche Leiter der
Basis. Er spricht ausser Deutsch noch Englisch, Spanisch und Französisch. Neben ihm ist die Basis noch mit einem Assi besetzt. Die Schulung erfolgt nach SSI bis
Advance und nach CMAS/IDA bis Tauchlehrer*.
Besonders spezialisiert ist Peter auf Kindertauchen, wobei die Richtlinien der Verbände strikt eingehalten werden.
Anreise:
Flüge nach Malaga mit vielen Fluglinien. (LTU, Hapag Lloyd, Condor)
Mit dem Auto über Frankreich, Barcelona, Alicante, Granada,
Malaga. (über 300 km!)
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